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Lassen Sie das Kind die Buchstaben aus unterschiedlichen Materialien formen und begreifen. Geeignet dafür sind Knetmasse, Teig, Schaumstoff, dicke Wollfäden, Schlagschaum aus der Spraydose.
Üben Sie die Buchstaben mithilfe eines großen Wandplakates. Lassen Sie sich Anfangs-, End- und Mittellaut zeigen. Ermuntern Sie das Kind, eigene Wörter passend zu einem Buchstaben zu finden.
Trainieren Sie einzelne Laute vor einem Spiegel. Das Kind soll genau beobachten, wie einzelne Laute gebildet werden.
Achten Sie auf eine deutliche und klare Aussprache. Formulieren Sie übersichtliche Sätze.
Teilen Sie Lernwörter in Sprechsilben und achten Sie dabei auf phonetische Besonderheiten.
Das Kind soll beim Schreiben die Buchstaben laut mitsprechen, achten Sie auf eine genaue Arbeitsweise
Üben Sie regelmäßig; verwenden Sie einen Karteikasten zum Einprägen schwieriger Wörter.
Hängen Sie neue Wortbilder in blauer Schrift an die Wand, ermuntern Sie das Kind, sich das Bild mehrmals täglich aufmerksam anzusehen
Verwenden Sie ausschließlich Übungsmaterialien, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist.
Sorgen Sie für einen aufgeräumten Arbeitsplatz. Es sollen sich nur jene Dinge am Tisch befinden, die das Kind unmittelbar braucht.
Tipps zur Leseförderung:
Lesen Sie so oft wie möglich gemeinsam mit Ihrem Kind in Kinderbüchern
Achten Sie bei der Spieleauswahl auf Buchstaben- und Wortspiele
Bedenken Sie die tatsächliche Leseleistung des Kindes bei der Auswahl des Lesematerials. Greifen Sie zu einer leicht lesbaren Schriftgröße, beginnen Sie mit Bildgeschichten.
Sprechen Sie mit dem Kind über das Gelesene. Fragen Sie nach, worum es in der Geschichte geht, wer die Hauptpersonen sind, was sie erleben, wie es ihnen geht.
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